web analytics

Superfood – Geflügel

Geflügelfleisch hat zwar nicht allzu hohe Mikronährstoffwerte (Magnesium, Zink, Eisen,…), dafür aber einen wichtige bioaktive Substanz : CARNOSIN

  • Geflügel enthält relativ hohe Mengen an Carnosin (ca. 100mg/100g)
  • Carnosin lagert sich vor allem in stoffwechselaktivem Gewebe an (Gehirn, Muskulatur).
  • Carnosin ist eines der stärksten Antioxidantien, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen können.

Die Wirkung von Carnosin im menschlichen Organismus ist so vielfältig, das es unseren Rahmen sprengen würde.

  1. Carnosin hemmt das Tumorwachstum, indem es die Verarbeitung von Zucker in den Krebszellen hemmt. Etliche Tumorarten ernähren sich von Zucker (Kohlenhydrate), um rasch zu gedeihen.
  2. Carnosin puffert anfallende Säuren bei Sportlern – ein Effekt, der die sogenannte „anaerobe Kapazität“ verbessern kann. Äußert sich in ein paar Wiederholungen mehr beim Krafttraining oder ein paar Sekunden schneller beim Ausdauertraining .
  3. Aufgrund den Alterungsprozess reichern sich unsere Zellen mit „Eiweiß-Abfällen“ an. Wie die Plaques bei Alzheimer.Carnosin verhindert die Entstehung dieser Ablagerungen.
  4. In 80 – 100 % der Grauer-Star-Erkrankungen konnte Mithilfe einer Carnosin-Gabe wesentlich verbessern erzielt werden.
  5. In  Zellkulturen macht Carnosin die Zellen „gesund, leistungsfähig und jung“ und verlängert das Leben von männlichen Fliegen bis zu 20 %!
  6. Carnosin wird im menschlichen Organismus durch das Enzym Carnosinase im Blut rasch abgebaut. Wie so oft hat die Natur eine Lösung auf Lager. Geflügelfleisch beinhaltet eine Carnosin-verwandte Substanz namens Anserin. Anserin hemmt das Enzym Carnosinase.

Verzehrempfehlungen:

Genieße bis zu 300g Geflügelfleisch pro Tag. Neben viel Carnosin bringt Geflügelfleisch auch eine der besten Proteinquellen für den menschliche Organismus. Wenn du dir Fleisch kaufst (egal welches) achte BITTE auf eine artgerechte Haltung. Dieses Fleisch ist hat eine verbesserte Bioverfügbarkeit und der Körper kann die einzelnen Nährstoffe besser verwerten.

Referenzen:

1) Bagchi, D., Nair, S. and Sen, C. (n.d.). Nutrition and Enhanced Sports Performance.

2) Hipkiss, A., Cartwright, S., Bromley, C., Gross, S. and Bill, R. (2013). Carnosine: can understanding its actions on energy metabolism and protein homeostasis inform its therapeutic potential?. Chemistry Central Journal, 7(1), p.38.

3) Sen, C., Packer, L. and Hänninen, O. (2000). Handbook of oxidants and antioxidants in exercise. Amsterdam: Elsevier.

4) Stvolinsky, S., Antipin, M., Meguro, K., Sato, T., Abe, H. and Boldyrev, A. (2010). Effect of Carnosine and Its Trolox-Modified Derivatives on Life Span of Drosophila melanogaster. Rejuvenation Research, 13(4), pp.453-457.

5) Peters, V., Jansen, E., Jakobs, C., Riedl, E., Janssen, B., Yard, B., Wedel, J., Hoffmann, G., Zschocke, J.,

Gotthardt, D., Fischer, C. and Köppel, H. (2011). Anserine inhibits carnosine degradation but in human serum carnosinase (CN1) is not correlated with histidine dipeptide concentration. Clinica Chimica Acta, 412(3-4), pp.263-267.